Messies

Seit dem Jahr 2005 gibt es an der Ambulanz der Sigmund Freud Privat Universität folgende Angebote für Personen, die unter dem Messie-Syndrom leiden, sowie für deren Angehörige.

Selbsthilfegruppen

Es gibt sowohl für Betroffene als auch für Angehörige eine Selbsthilfegruppe. Beide Gruppen werden von Studierenden unter Anleitung und Supervision betreut. Die Gruppen finden parallel zur selben Zeit statt während des Studienjahres jeweils Dienstag von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr. Die Teilnahme an der Gruppe ist kostenlos, es ist keine Anmeldung erforderlich.

Die Selbsthilfegruppe für Betroffene (Messie-Selbsthilfegruppe) dient dem Austausch von Erfahrungen, der Überwindung des sozialen Rückzuges und der Entwicklung von Bewältigungsmöglichkeiten. Sie dient auch dazu herauszufinden, ob man unter dem Messie-Syndrom leidet.

Die Selbsthilfegruppe für Angehörige von Personen, die unter dem Messie-Syndrom leiden, (Angehörigengruppe) ist nicht nur für Partner, Kinder oder Eltern von Betroffenen gedacht, sondern auch für Nachbarn, Arbeitskollegen und Freunde. Diese Gruppe erlaubt den Austausch über die Auswirkungen des Messie-Syndroms auf das eigene tägliche Leben und sie gibt die Möglichkeit mehr über das Messie-Syndrom zu erfahren.

Hausbesuche

Studierende besuchen Betroffene in ihrer Wohnung, um bei der Bewältigung des Messie-Syndroms zu helfen. Es wird nicht aufgeräumt, sondern es wird gemeinsam mit dem Betroffenen daran gearbeitet, die Menge an Material wahrzunehmen, zu reduzieren und zu ordnen. Ziel ist es, die eigene Ordnung zu finden und die Wohnung wieder zu einem Ort zu machen, in dem man sich wohl fühlen und erholen kann.
Anmeldung bitte per E-Mail

Gruppen-oder Einzeltherapie

Wenn Einzeltherapie oder Gruppentherapie gewünscht ist, können Sie sich an der SFU Ambulanz jederzeit anmelden. Sollte Deutsch nicht ihre Muttersprache sein, können Sie sich an der International Clinic anmelden um dort Psychotherapie in Ihrer Muttersprache in Anspruch zu nehmen.

Download:
Messie_Folder (pdf)